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Was das APV bedeutet und warum es zählt
29.05.2026
Das APV ist das Dokument, das legale Holzernte von illegalem Einschlag unterscheidet. Was es enthält und was der Eigentümer erhält.
Das APV — das amtliche Dokument zur Holzaufnahme und -bewertung — ist das technische Dokument, ohne das in Rumänien kein Baum legal gefällt wird. Wenn Sie Wald besitzen oder Holz kaufen, lohnt es sich zu verstehen, was es leistet.
Was es konkret ist: Das APV ist das amtliche Inventar der zur Ernte bestimmten Bäume einer Parzelle. Es wird von autorisiertem Forstpersonal erstellt (in der Regel über das Forstamt): Die Bäume werden gemäß der Forsteinrichtung ausgewählt, mit dem Forsthammer markiert — das runde Zeichen, das Sie an den Stämmen sehen —, vermessen und erfasst. Das Ergebnis ist ein „Los": die Liste mit Baumarten, Stückzahl und geschätzten Volumen je Sortiment.
Warum es für den Eigentümer zählt: Das APV sagt Ihnen genau, welches Holzvolumen aus Ihrem Wald geerntet wird — die korrekte Grundlage für jede Preisverhandlung. Ohne APV ist der „Verkauf" eine Schätzung nach Augenmaß, fast immer zu Ihrem Nachteil. Das APV ist zugleich das Dokument, das belegt, dass die Ernte der Forsteinrichtung entspricht — Ihr Wald bleibt also Wald: bewirtschaftet, nicht kahlgeschlagen.
Warum es für den Holzkäufer zählt: Holz mit legaler Herkunft lässt sich vom APV über die Erntegenehmigung bis zu den bei jedem Transport in SUMAL erstellten Begleitpapieren zurückverfolgen. Wenn Sie Brennholz mit Dokumenten kaufen, ist diese Kette die Garantie, dass Sie keine illegalen Fällungen finanzieren.
Was der Eigentümer erhält, kurz gefasst: das Los (die APV-Liste) mit den Volumen je Baumart; die vor Beginn der Arbeiten ausgestellte Erntegenehmigung; das Übergabeprotokoll des Hiebsorts am Ende — der Nachweis, dass das Gelände sauber und regelkonform hinterlassen wurde.
Wenn dies Ihre erste Ernte ist und der Papierkram Sie abschreckt: Das ist normal — es sind viele Dokumente mit Fristen. Unser Team für Holzernte arbeitet ausschließlich mit vollständigen Dokumenten und begleitet Sie Schritt für Schritt, gemeinsam mit dem Forstamt — von der Markierung der Bäume bis zur Übergabe des Hiebsorts.